Dialogue en Route

21.06.2017

Eine Gruppe junger Menschen fährt während einer Woche quer durch die Ostschweiz und Zürich. Sie besuchen Moscheen, essen in Tempeln, übernachten im Kloster - und eröffnen Etappe um Etappe das Projekt "Dialogue en Route". Gemeinsam sind sie unterwegs für das friedliche Zusammenleben.

 

Junge eröffnen Orte des Dialogs

"Dialogue en Route" lädt ein, die religiöse und kulturelle Vielfalt der Schweiz zu entdecken. Das neue Projekt von IRAS COTIS präsentiert bedeutende religiöse Stätten und Kulturorte wie den Stiftsbezirk St.Gallen, das Grossmünster Zürich, die Synagoge der Israelitischen Cultusgemeinde Zürich oder die Bosnischen Moschee in Schlieren als Orte des Dialogs.

Zur Eröffnung besuchen junge Menschen mit jüdischem, christlichem, muslimischem, hinduistischem, buddhistischem und nichtreligiösem Hintergrund vom 25. Juni bis 2. Juli 2017 per Velo die ersten Stationen und Routen des Projekts in der Region Ostschweiz und Zürich. Als "Guides" übernehmen sie die Vermittlung von Schweizer Kulturgeschichte und diskutieren aktuellste Fragen des Zusammenlebens.

Ziel des Projekts ist es, anderen Religionen und Weltanschauungen begegnen zu können und damit zum friedlichen Zusammenleben beizutragen. "Dialogue en Route" richtet sich an ein breites Publikum und Schulklassen.

 

Eine breit abgestützte Bewegung

Lanciert wurde „Dialogue en Route“ von der Interreligiösen Arbeitsgemeinschaft in der Schweiz IRAS COTIS. Gemeinsam getragen wird das Projekt von der Schweizerischen Bischofskonferenz SBK, dem Schweizerischen Evangelischen Kirchenbund SEK, der Föderation Islamischer Dachorganisationen der Schweiz FIDS und dem Schweizerischen Israelitischen Gemeindebund SIG. Die grossen Religionsverbände setzen damit ein Zeichen für den Religionsfrieden.

Das Projekt steht unter dem Patronat der Schweizerischen UNESCO-Kommission und ist Teil des Integrationsdialogs der Tripartiten Agglomerationskonferenz TAK. An der Realisation sind die Universitäten Bern, Lausanne und Luzern sowie diverse pädagogische Hochschulen beteiligt. Finanziert wird es durch kantonale Lotteriefonds, den Integrationskredit des Bundes, die Fachstelle für Rassismusbekämpfung FRB, die Stiftung Mercator Schweiz, die Ernst Göhner Stiftung, die Paul Schiller Stiftung, Zürich und viel Eigenleistung der beteiligten Akteure.


neue WEbplattform

Ab Juli 2017 können Schulklassen, Gruppen und Privatpersonen Angebote auf der interaktiven Karte auf www.en-route.ch buchen.

IRAS COTIS
Die Interreligiöse Arbeitsgemeinschaft in der Schweiz IRAS COTIS, die das Projekt lanciert hat und koordiniert, ist die schweizerische Dachorganisation der Religionsgemeinschaften und zivilgesellschaftlichen Organisationen, die sich im interreligiösen und weltanschaulichen Dialog engagieren. Der Arbeitsgemeinschaft gehören rund 70 institutionelle Mitglieder an. Vertreten sind unter anderem Vereinigungen der Aleviten, Baha’i, Buddhisten, Christen, Hindu, Juden, Muslime und Sikhs sowie Bildungshäuser und Hilfswerke.

Kontakt Medienanfragen und Porträts Guides (Text und Fotos)

Moira Grieger, moira.grieger@iras-cotis.ch, 043 818 26 90

Flyer

zurück

drucken
  • E-Mail
  • Sitemap
  • Facebook
  • Twitter
Bistum St.Gallen
Klosterhof 6b / Postfach 263
CH-9001 St.Gallen
Telefon +41 71 227 33 40
Kontakt >