Neuer Regens

01.04.2016

Bistumsleitung vollzählig

Albert Wicki hat per 1. April das Regensamt übernommen

Mit dem Amtsantritt von Albert Wicki (1967) ist der Ordinariatsrat des Bistums St. Gallen (Bistumsleitung) wieder vollzählig. Zusammen mit der Mitarbeiterin im Regensamt, Pastoralassistentin Barbara Walser, ist er neu für die Theologiestudierenden zuständig. Sein Vorgänger, Guido Scherrer, ist seit 1. Januar 2016 Generalvikar des Bistums.

Das Regens-Team berät Menschen, die vollamtlich in den kirchlichen Dienst treten möchten. Während der Studienzeit werden die Studentinnen und Studenten durch den Regens und die Mitarbeiterin im Regens-Team begleitet. Zukünftige Seelsorgerinnen und Seelsorger absolvieren nach dem Studium eine zweijährige Berufseinführung. Einerseits arbeiten sie in einer Praktikums-Pfarrei, andererseits besuchen sie Blockkurse im Seminar St. Georgen/St. Gallen.

Respekt und Freude

Albert Wicki hat Respekt wie Freude an der neuen Aufgabe. In den vergangenen Wochen hat er viel Ermutigung erfahren. Nun ist der Umzug nach St. Gallen geschafft, das Büro bezogen, die Regale eingeräumt. Mit „schauen, hören und eigene Visionen einbringen“ beschreibt er seine ersten Arbeitswochen. „Ich freue mich darauf Menschen fachlich wie spirituell durch das Studium und in den Seelsorgedienst zu begleiten“, sagt der neue Regens. Die Kirche habe eine einmalige Botschaft zu verkünden. Ostern, die Feier der Auferstehung Jesu, habe ihn berührt und bestärkt für seinen künftigen Dienst. Seelsorger zu sein ist ein anspruchsvoller, aber auch sehr bereichernder Beruf. Er möchte Menschen auch durch seine eigenen Erfahrungen bestärken und motivieren. Die „Bodenhaftung“, den Kontakt zur Kirchenbasis, wird Albert Wicki als Regens nicht verlieren. Denn zu 40 Prozent ist er, wie vor ihm Guido Scherrer, mitarbeitender Priester in der Seelsorgeeinheit St. Gallen Zentrum mit Schwerpunkt in der Pfarrei St. Georgen.

 

Seit 20 Jahren im Bistum

Albert Wicki stammt aus dem Entlebuch. Er hat Religionspädagogik studiert, danach Theologie in Einsiedeln und München. Durch einen Studienfreund ist er ins Bistum St. Gallen gekommen. „Und es hat mir so sehr gefallen, dass ich seit 20 Jahren hier bin“, sagt er lachend. In Rebstein wurde Albert Wicki 2001 in der St. Sebastians-Kirche von Bischof Ivo Fürer zum Priester geweiht. Acht Jahre wirkte er als Kaplan im damaligen Seelsorgeverband Rebstein-Marbach-Lüchingen. Im Jahre 2009 wurde Albert Wicki Pfarrer der neu errichteten Seelsorgeeinheit Altstätten – zu der die Pfarreien Altstätten, Hinterforst-Eichberg, Rebstein, Marbach und Lüchingen gehören. Nach einer kleinen Auszeit beginnt nun ein neuer Lebensabschnitt als Regens im Bistum St. Gallen. (Bistum St. Gallen/sar.)

 

Bildlegenden: Albert Wicki ist im St. Galler Stiftsbezirk angekommen.

Bild: Sabine Rüthemann

 
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